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Vom Leid eines Bassisten

Dein Leben gerät völlig aus der Bahn,
wirst verraten, hast Dich bei andern vertan.
Kommst mit Leben und Schule nicht mehr klar,
früher war´s mal anders, alles wunderbar.

Kannst all den Stress nur vergessen, wenn der Bass in Deinen Ohren dröhnt.
Erst dann bist Du mit Deiner Umwelt
versöhnt.

Doch die meiste Zeit bricht die Welt für Dich ein,
sind auch andere da, bist Du trotzdem allein.
Bullerei und Staat, die schränken Dich ein,
lassen Dich nicht Du selbst und nicht frei sein.

Doch das kannst Du verdrängen, wenn Du den Bass in Deinen Händen hältst.
Das ist die Zeit ohne das Gefühl als ob Du fällst.
Das ist die Zeit, in der Du "Du" sein kannst.
Das ist die Zeit, in der Du Freiheit erlangst.

Auch wenn die Gesellschaft gegen Dich ist,
in Deiner Musik darfst Du sein, wer Du bist.







Gesellschaft heute

Kälte, Schatten, Monster.
Eine Gesellschaft ohne Licht.
Verzweiflung, Scheu, Trauer.
Eine Gesellschaft ohne Herz.
Wut, Gewalt, Einsamkeit.
Eine Gesellschaft voller Schmerz.
Regeln, Norm, Gesetze.
Eine Gesellschaft besteht aus Pflicht.
Leid, Hass, Angst.
Eine Gesellschaft ohne Gnade.
Tod, Dunkel, Frust.
Eine Gesellschaft ohne Leben.
Schade.






Hass ohne Verstand

Der Hass ist entbrannt in dir
Er schlägt andern ins Gesicht
Gewalt gegen andere ist deine Gier
Ihr Leben ist dir egal
Ihre Geschichte interessiert dich nicht
Und gestern war es nicht das erste Mal
Er hatte dunkle Haut
Und ne andere Religion
Für dich hat er das Vaterland versaut
Jetzt liegt er im Koma, was macht das schon
Dir ist auch egal ob Opa oder Kind
Weil alle, die anders sind gleich Feinde sind
Egal ob dunkle Haut und deutscher Pass
Andersartigkeit nährt deinen Hass
Für dich soll alles arisch sein
Dabei gehst du über Leichen
Willst des Führers Ziel erreichen
Aber denk langsam mal nach du Schwein
Es gab schon damals Gründe für euren Fall
Man kann halt nix erreichen, hat man so ´nen Knall
Also sieh es endlich ein
Wir sagen ja zur Vielfalt und zu braun stets nein




Der nächste Kanal

Wellen brechen, Fluten tosen.
Das Unglück frisst die Bucht.
Das Leben - ertrunken.
Doch dir ist’s egal.
Es läuft grad was Besseres auf nem anderen Kanal.

Menschen brennen, Bomben fallen.
Der Krieg zerstört das Land.
Das Leben - vernichtet.
Doch dir ist’s egal.
Guckst lieber ne Soap auf nem anderen Kanal.

Kinder hungern, Eltern verdursten.
Das Leid zieht durch das Land.
Das Leben - gestorben.
Doch dir ist’s egal.
Schaltest einfach zum nächsten Kanal.



Schlank im Wahn

Sie ist 19
War einst so schön
Heute nur Haut und Knochen
Lässt sich von ihrer Sucht verhöhn

Sieht im Fernsehen all die Modells
Dürr gehungert, nirgends Fleisch
Hungern, erbrechen für Ruhm
Werden mit der Krankheit reich

Sieht Freundinnen und fühlt sich dick
Erkennt sich selber nicht
Sieht nur Fett, wenn sie in den Spiegel blickt
Fühlt sich erst mit 40 Kilo schick

Sie will nicht mehr essen
Hungert im Wahn
Kann das Leben nicht lieben
Will erst nichts mehr wiegen



Das Ende

zum Tode verurteilt

die Zelle so kalt
der böse Mann weint
sein Innerstes schreit
die Augen erlöschen

zur Strafe

sein Leben vorbei



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